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11.03.2015

Preise für Eigentumswohnungen könnten weiter steigen

Wer in einer deutschen Großstadt derzeit eine Eigentumswohnung kaufen möchte, muss tief durchatmen - und dann tief in die Tasche greifen. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind die Preise für Bestandsimmobilien im Schnitt um 25 Prozent gewachsen. Überhitzung? Nein, meint das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Trotz kräftig gestiegener Wohnungspreise in vielen Großstädten sei derzeit keine gefährliche Immobilienblase in Sicht. Vielerorts ist es noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Bis jetzt seien Eigentumswohnungen nicht überbewertet, heißt es in einer aktuellen Untersuchung des IW. Die Studie habe gezeigt, dass in der jüngeren Vergangenheit vor allem Nachholeffekte die Preise für Wohnimmobilien in die Höhe getrieben hätten. Denn bis 2008 war der deutsche Immobilienmarkt von stagnierenden, teilweise sogar fallenden Preisen geprägt. Als dann vor allem in den Metropolen die Nachfrage stark anzog, aber nicht ausreichend neuer Wohnraum geschaffen wurde, gab es bei den Immobilienpreisen viel Luft nach oben.
München mal wieder an der Preissteigerungsspitze

Besonders deutlich waren die Preise für Eigentumswohnungen zwischen 2010 und 2014 in München, Berlin und Hamburg gestiegen: Die Bayern-Metropole schoss mit plus 47 Prozent den Vogel ab, Berlin-Preise zogen um 31 Prozent an und in der Hansestadt verteuerten sich die Wohnungen im Schnitt um 39 Prozent. Auf den weiteren Plätzen rangierten Düsseldorf, Stuttgart, Frankfurt und Köln.

Während sich frischgebackene Immobilienbesitzer noch über ihre Vermögensanlage mit vermeintlich eingebauter Wertsteigerungsgarantie freuen, werden Skeptiker jedoch nervös: Die Situation in Deutschland erinnert sie nämlich an die Lage in den USA im Jahr 2007 und später auch in Spanien und Irland - kurz bevor die spekulative Blase auf den Immobilienmärkten platzte und in großem Stil Privatvermögen vernichtete. Noch heute leiden alle drei Länder unter den wirtschaftlichen Folgen.
Wohnungspreise nicht zu hoch

Um herauszufinden, ob Deutschland etwas Vergleichbares blüht, hat das IW alle Städte und Gemeinden auf ihre Blasengefahr hin untersucht. Ergebnis: Bis jetzt sind Eigentumswohnungen nicht überbewertet, denn ihre jährlichen Nutzungskosten liegen deutlich unter den Mieten - die Investition in eine Immobilie lohnt sich also weiterhin.

Auch in den meisten Regionen liegen die Kosten des Wohnens im Eigentum dank der aktuell niedrigen Kreditzinsen weiterhin deutlich unter den Mietkosten. Das zeigen die IW-Experten anhand des sogenannten Wohnnutzerkostenkonzepts, das überprüft, ob Kaufen oder Mieten auf lange Sicht billiger ist.

Im Jahr 2008 lohnte es sich demnach in 95 Prozent der deutschen Kreise und kreisfreien Städte, zur Miete zu wohnen. 2014 war es nur noch in den Landkreisen Miesbach, Aichach-Friedberg, Rosenheim und in Kempten im Allgäu sinnvoll zu mieten - allerdings betrug der Kostenvorteil des Mietens auch dort weniger als zehn Prozent.
Keine Immobilienblase in Sicht

Selbst ein Ende der Niedrigzinspolitik der EZB würde daran kaum etwas ändern, zeigt die IW-Studie: Stiegen die Kreditzinsen um einen Prozentpunkt, lägen die Selbstnutzerkosten nur in 35 Kreisen und kreisfreien Städten um mehr als zehn Prozent über den Mietkosten. Davon betroffen wären ausschließlich Regionen im boomenden Bayern.

"Das Volumen der Immobilienkredite, die in Deutschland vergeben werden, sollte Kritiker ebenfalls beruhigen", sagt Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanz- und Immobilienmärkte im IW Köln: "In Ländern wie Spanien oder Irland hatte sich das Kreditvolumen im Vorfeld der Finanzkrise nahezu verdreifacht. In Deutschland sind die vergebenen Immobilienkredite seit 2010 nur um rund neun Prozent gestiegen."

Auch die Bundesbank hatte in ihrem Monatsbericht für Februar einer Immobilienblase auf dem gesamten deutschen Immobilienmarkt erneut eine Absage erteilt. "Für Deutschland als Ganzes ist nach wie vor keine substanzielle Überbewertung von Wohneigentum erkennbar", schrieb die Notenbank.

t-online.de, dpa-AFX 11. März 2015



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Alle Einzelindikatoren des IW-Stimmungsindex belegen eindrucksvoll die euphorische Stimmung der gesamten Branche: Die überwiegende Mehrheit der befragten Immobilienunternehmen rechnet mit steigenden Preisen (60%) bzw. steigenden Mieten (58%) ihres Immobilienbestandes. Bei den Preisen gibt es vor allem im Segment Büro mit 61 Prozent (+16%) und Handel mit ebenfalls 61 Prozent (+10%) ein deutliches Plus gegenüber dem Vorquartal. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Erwartungen über die Entwicklung der Mieten. So gehen 61 Prozent der Teilnehmer aus der Kategorie Büro von zunehmenden Mieten aus. Dies entspricht einem enormen Anstieg von fast 30 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorquartal. Die anderen Kategorien zeigen in etwa dieselben Einschätzungen wie im Vorquartal, so dass die Mieterwartungen insgesamt um 6 Prozentpunkte zulegen konnten.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln             20. März 2015



March 2015 Housing Market Update

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