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27.03.2015

Starker Dollar: US-Investoren schnappen sich Europas Immobilien

US-Investoren kaufen im Rekordtempo Gewerbeimmobilien in Europa auf. Der seit acht Monaten steigende Dollar und die schwache europäische Konjunktur auf dem Kontinent machen Bürohäuser, Läden und Lagerhäuser preiswert.

Nach Angaben von Real Capital Analytics Inc. lagen die Ausgaben der US-Investoren für europäische Gewerbeimmobilien im vergangenen Jahr nur knapp unter dem Rekordvolumen des Jahres 2007. Und nach einem starken ersten Quartal rechnet Simon Mallinson, Managing Director für Europa, den Nahen Osten und Afrika bei RCA, damit, dass der Rekord in diesem Jahr wahrscheinlich gebrochen wird. Die Investoren seien überzeugt, dass es auf dem Kontinent Gelegenheiten durch verzerrte Preise gebe.

“Da der US-Markt zunehmend teuer wird und angesichts des Währungsvorteils, der sich zu zeigen beginnen, unternehmen US- Investoren einen großen Vorstoß nach Europa”, sagt Richard Divall, Leiter grenzüberschreitende Kapitalmärkte beim Makler Colliers International in London.

Der Dollar hat in den letzten zwölf Monaten 26 Prozent gegenüber dem Euro gewonnen. Die US-Währung legt zu, da die US- Notenbank Kurs auf Zinserhöhungen in diesem Jahr genommen hat. Im Gegensatz dazu lockert die Europäische Zentralbank unter Mario Draghi die Geldpolitik weiter und hat mit einem Anleihekaufprogramm (QE) im Volumen von 1,1 Billionen Euro begonnen.

Die US-Investments in europäische Gewerbeimmobilien sind 2014 um 90 Prozent auf 41,2 Mrd. Euro geklettert, wie RCA angibt. Das bisherige Rekordvolumen lag 2007 bei 41,5 Mrd. Euro. In diesem Jahr bis zum 25. März summieren sich die Investments auf 8,9 Mrd. Euro und Verträge über weitere 3,3 Mrd. Euro sind bereits unter Dach und Fach.

Nach einer Studie von Deutsche Asset & Wealth Management stiegen die Investments in europäische Immobilien im vergangenen Jahr insgesamt um zwölf Prozent auf 160 Mrd. Euro. In diesem Jahr werde sich die Konjunkturerholung in der Region wahrscheinlich verstärken, was unter anderem auch zu einer größeren Binnennachfrage nach Immobilien führen werde.

Doch selbst bei einem verstärkten Wettbewerb werden europäische Gewerbeimmobilien dieses Jahr für ausländische Käufer attraktiv bleiben. “Ich erwarte nicht, dass der Trend endet”, sagt Pierre Vaquier, Chef von Axa Real Estate.

Rekordniedrige Erträge auf festverzinsliche Anlagen treiben Vermögensverwalter zum Kauf von Immobilien, um höhere Renditen zu erzielen. Colliers zufolge werden institutionelle Investoren in diesem Jahr ihre Immobilieninvestments um 52,5 Mrd. Dollar (48,6 Mrd. Euro) erhöhen, wobei Europa ein Kernziel ist.

Bloomberg 27.März 2015



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Alle Einzelindikatoren des IW-Stimmungsindex belegen eindrucksvoll die euphorische Stimmung der gesamten Branche: Die überwiegende Mehrheit der befragten Immobilienunternehmen rechnet mit steigenden Preisen (60%) bzw. steigenden Mieten (58%) ihres Immobilienbestandes. Bei den Preisen gibt es vor allem im Segment Büro mit 61 Prozent (+16%) und Handel mit ebenfalls 61 Prozent (+10%) ein deutliches Plus gegenüber dem Vorquartal. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Erwartungen über die Entwicklung der Mieten. So gehen 61 Prozent der Teilnehmer aus der Kategorie Büro von zunehmenden Mieten aus. Dies entspricht einem enormen Anstieg von fast 30 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorquartal. Die anderen Kategorien zeigen in etwa dieselben Einschätzungen wie im Vorquartal, so dass die Mieterwartungen insgesamt um 6 Prozentpunkte zulegen konnten.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln             20. März 2015



March 2015 Housing Market Update

REBGV President Darcy McLeod gives an overview of the hot market in March. In this month's REALTOR® View, Darcy discusses steps that home buyers can take to navigate this strong market.