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31.03.2015

IHA-Jahrespressekonferenz: Hotellerie setzt Aufschwung fort

Die Hotellerie in Deutschland kann auf das fünfte Wachstumsjahr in Folge zurückblicken. Die Zahl der Übernachtungen erreichte mit 263,2 Millionen in 2014 einen neuen Rekord. Auch Umsatz und Beschäftigung erreichten Spitzenwerte, vermeldete der Hotelverband Deutschland (IHA) auf seiner Jahrespressekonferenz am Dienstag in Berlin. Auch in das laufende Jahr sind die Hoteliers zuversichtlich gestartet und rechnen mit einem Plus bei Übernachtungen und Umsatz von rund zwei Prozent. Das vom OLG Düsseldorf bekräftigte Einschreiten des Bundeskartellamtes gegen wettbewerbswidrige Meistbegünstigungsklauseln marktdominierender Buchungsportale verleiht zusätzlichen Rückenwind. Auch die Deckelung der Kreditkartengebühren durch den Europäischen Gesetzgeber macht der Branche Mut. Eingetrübt werden die Aussichten durch die anhaltende Diskussion um kommunale Bettensteuern, immer neue Bürokratielasten und die unfaire Konkurrenzierung durch "Privatvermietungsportale".

Nie war Deutschland als Reiseland beliebter als heute. Das Statistische Bundesamt verzeichnete bei den Übernachtungen in der klassischen Hotellerie im Jahr 2014 ein Plus von 3,3 Prozent (Vorjahr 254,8 Millionen). Die Zahl der Übernachtungen der ausländischen Gäste knackte erstmalig die 60-Millionen-Marke und stieg um überdurchschnittliche 5,1 Prozent auf 61,3 Millionen. "Die Deutschen waren 2014 erneut in bester Konsumlaune, Deutschland zieht immer mehr ausländische Gäste an und die inländische Hotellerie punktet mit ihrem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis", sagte Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), bei der Vorstellung des IHA-Branchenreports "Hotelmarkt Deutschland 2015".

Der aktuelle Branchenreport, dem erstmals die Daten des Hotelbenchmarks von MKG Hospitality basierend auf den Angaben von rund 1.000 Hotels mit mehr als 160.000 Zimmern zugrunde liegen, sieht alle Kennziffern im Plus. So stieg die durchschnittliche Zimmerauslastung im Jahr 2014 von 68,5 Prozent auf 70,1 Prozent (+2,3 Prozent). Der Netto-Zimmerpreis (ohne Mehrwertsteuer und Frühstück) lag mit 87 Euro trotz leichter Erhöhung um 1,6 Prozent allerdings immer noch unter dem europäischen Durchschnitt von 89 Euro. Der Zimmerertrag (RevPAR) erhöhte sich auf 61 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die konjunkturelle Aufwärtsentwicklung schlug sich auch in den Umsatzzahlen für 2014 nieder: Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen erzielten laut Hochrechnung des Hotelverbandes einen Nettoumsatz von 22,1 Milliarden Euro (nominal +3,0 Prozent, real 0,8 Prozent).

Im Trend liegen weiterhin Gesundheits- und Städtereisen. Insbesondere das Geschäftsreisesegment, das sich seit 2009 kontinuierlich erholt, wirkt sich positiv auf den Städtetourismus aus. Auch als Tagungsdestination hat Deutschland nach Angaben der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) die Nase vorn: In der Beliebtheit internationaler Veranstalter schaffte es Deutschland erneut auf Platz 1 der bevorzugten Tagungsstandorte – vor den USA und Spanien.

Trotz bestehender Überkapazitäten an einigen Standorten zeigt sich die Hotellerie einmal mehr investitionsfreudig: Für die nächsten drei Jahre sind bundesweit 494 Neu-, Um- und Ausbauten (Vorjahr: 436) geplant. Werden alle Investitionsprojekte realisiert, drängen in den nächsten drei Jahren 65.929 (Vorjahr: 56.880) Hotelzimmer zusätzlich auf den ohnehin schon gut besetzten deutschen Hotelmarkt.

Quelle: Hotelverband Deutschland (IHA)
Branchenverband der Hotellerie in Deutschland



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Alle Einzelindikatoren des IW-Stimmungsindex belegen eindrucksvoll die euphorische Stimmung der gesamten Branche: Die überwiegende Mehrheit der befragten Immobilienunternehmen rechnet mit steigenden Preisen (60%) bzw. steigenden Mieten (58%) ihres Immobilienbestandes. Bei den Preisen gibt es vor allem im Segment Büro mit 61 Prozent (+16%) und Handel mit ebenfalls 61 Prozent (+10%) ein deutliches Plus gegenüber dem Vorquartal. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Erwartungen über die Entwicklung der Mieten. So gehen 61 Prozent der Teilnehmer aus der Kategorie Büro von zunehmenden Mieten aus. Dies entspricht einem enormen Anstieg von fast 30 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorquartal. Die anderen Kategorien zeigen in etwa dieselben Einschätzungen wie im Vorquartal, so dass die Mieterwartungen insgesamt um 6 Prozentpunkte zulegen konnten.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln             20. März 2015



March 2015 Housing Market Update

REBGV President Darcy McLeod gives an overview of the hot market in March. In this month's REALTOR® View, Darcy discusses steps that home buyers can take to navigate this strong market.